In unserer schnelllebigen Zeit denken wir nicht gerne über den Tod nach.

Alles muss schnell gehen, jeder muss funktionieren. Wir schieben den Gedanken an den Tod einfach beiseite, denn uns betrifft das ja nicht.

Gesundheit und ein langes Leben – wer wünscht sich das nicht. Der Tod gehört jedoch zum Leben und wir können nicht bestimmen, wann und wo unser Leben zu Ende geht. Aber wir können vorsorgen.
Wer heute schon an Morgen denkt, schließt eigenverantwortlich eine Bestattungsvorsorge nach seinen individuellen Wünschen ab, um seinen Angehörigen schwerwiegende Entscheidungen abnehmen sowie die Trauernden finanziell zu entlasten.
Wir übernehmen für unser ganzes Leben Verantwortung: für unsere Familie, am Arbeitsplatz und an vielen anderen Stellen. Warum nicht auch für unseren dereinstigen Tod? Jeder Mensch ist einzigartig und warum soll er dann nicht auch eine einzigartige Bestattung gestalten: feierlich, schlicht, würdevoll, traditionell oder ungewöhnlich — im Familienkreis mit Freunden, Bekannten oder in aller Stille.
Mit der Streichung des Sterbegeldes im Jahre 2004 hat der Gesetzgeber die Verantwortung für die finanzielle Absicherung der Bestattung ausschließlich den bestattungspflichtigen Angehörigen übertragen. Dies sind Kinder, Eltern und Geschwister. Diese können von der Ordnungsbehörde zur Zahlung herangezogen werden.
Der Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. in Düsseldorf bietet Sterbegeldversicherungen und Treuhandkonten an.
Die Sterbegeldversicherung wir vom Bundesverband über die Nürnberger Lebensversicherung abgeschlossen und bietet sich an, wenn nur geringe monatliche Beträge zur Verfügung stehen. Je früher man sich mit dem Thema beschäftigt, umso kleiner sind die zu zahlenden Beträge. Eine Versicherung kann bis zum Endalter 80 Jahre abgeschlossen werden. Dann sind die Beträge allerdings entsprechend höher, da die Versicherung nur noch eine Laufzeit von 5 Jahren hat.
Es besteht in jedem Fall eine Wartezeit von 18 Monaten. Der Versicherte wird ohne ärztliche Untersuchung aufgenommen. Tritt der Sterbefall früher als 18 Monate ein, werden anteilige Leistungen ausgezahlt.
Als weitere Möglichkeit gibt es die Einmalzahlung an die Treuhandgesellschaft des Bundesverbandes. Sie ist für diejenigen Menschen geeignet die sicherstellen wollen, dass ihr an gespartes Vermögen ausschließlich für die Bestattung verwendet wird.  Auch hier kann man eine einmalige Einzahlung oder monatliche Teilzahlungen tätigen. Der eingezahlte Betrag hat eine Zugriffsicherheit gegenüber Dritten. Nur Sie können den Vertrag im Erlebensfall und der Bestatter ihres Vertrauens im Todesfall auflösen.
VORSORGE TREFFEN: Selbstbestimmung und Selbstverantwortlichkeit entscheiden
VORSORGE TREFFEN: Notwendiges zu Lebzeiten regeln
VORSORGE TREFFEN: Entlastung für die Hinterbliebenen